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Kleine USB Kunde
Geschrieben von Administrator, am Samstag, 14. Juni 2008
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Windows 2K/XP findet den passenden USB-Treiber nicht. Dieses kann verschiedene Ursachen haben, Hardware oder Softwarefehler. Um den Fehler einzugrenzen, sollten wir systematisch vorgehen und diese Liste abarbeiten.

Öffnen Sie zunächst einmal den Gerätemanager und schauen sich das betreffende Gerät einmal an. Wählen Sie dazu Eigenschaften/erweitert. Erscheint hier VID 0000 PID 0000, so könnte die Hardware defekt sein! Hintergrund: Damit Windows das Gerät zuordnen kann, verfügt jedes USB-Gerät über eine eigene Kennung.

Das wäre eine Bezeichnung für ein funktionierendes Gerät: USB\VID 03F0&PID 0024&REV 0300

Und das wäre eine Bezeichnung für ein Gerät, dessen USB-Descriptor leer ist: USB\VID_0000&PID_0000\5&119042C8&0&2

Dieses Gerät ist unbrauchbar und sie können es entsorgen oder beim Händler umtauschen.

Hardware

Gelegentlich wird der Fehler von dem Motherboard herbeigeführt. Kontrollieren Sie deshalb das Bios ihres Motherboards und aktualisieren sie es.

USB 1.1 und USB 2.0 auch hier kann es zu Problemen führen. Ändern Sie Bioseinststellungen ihres USB-Anschlusses und versuchen Sie es erneut.

Software

1. Windows XP-SP2

Bei dem Update von Windows XP auf das SP2 kann es zu Problemen mit dem USB Ports kommen.

Dort hat sich anscheinend ein Bug eingeschlichen und dieser führt manchmal zu Problemen mit der USB Gerätezuweisung. Deinstallieren Sie allen USB Geräte und entfernen Sie alle angeschossenen Geräte. Jetzt sollten Sie noch den Treibercache löschen! Der Ordner und die Datei sind 'versteckt', um sie im Windows-Explorer zu sehen:

Extras->Ordneroptionen, Reiter "Ansicht" "Alle Dateien und Ordner anzeigen" auswählen.

Dann löscht man die Datei C:\WINDOWS\inf\infcache.1 – nach dem nächsten Systemstart wird sie neu angelegt. Starten Sie Windows XP neu, verbinden Sie ihren PC mit dem Internet und wählen die automatische Installation der Treiber.

2. Pfadangabe der Registry prüfen

Start->Ausführen-> Regedit, unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion den Eintrag 'DevicePath' kontrollieren. Dieser muss auf '%SystemRoot%\inf' zeigen.

Zusätzliche Einträge, jeweils mit Semikolon getrennt, sind in Ordnung, sofern der Eintrag '%SystemRoot%\inf' vorhanden ist.

3. Treiber-Müll entsorgen

Hierzu müssen Sie die versteckten Geräte kontrollieren und ggf. bereinigen.

Alle Geräte in der Systemsteuerung anzeigen lassen, mit folgenden Befehlen:

Für eine einmalige Anzeige:

 

Start-->Ausführen-->cmd-->set devmgr_show_nonpresent_devices=1

Start-->Ausführen-->devmgmt.msc

Ansicht-->ausgeblendete Geräte anzeigen

Für die dauerhafte Anzeige:

Systemsteuerung-->System-->Erweitert-->Umgebungsvariablen-->Systemvariablen-->Neu-->eintragen: devmgr_show_nonpresent_devices=1

Wichtig die Ansicht „versteckte oder verborgende Geräte anzeigen“ aktivieren.

Jetzt sollten sie fehlerhafte Geräte deinstallieren und ggf. nicht mehr eingesetzte Hardware deinstallieren. Bitte löschen Sie nicht wahllos, einige Treiber stehen im Verbund! Jetzt noch den Treibercache löschen!

 

Der Ordner und die Datei sind 'versteckt', um sie im Windows-Explorer zu sehen:

Extras->Ordneroptionen, Reiter "Ansicht" "Alle Dateien und Ordner anzeigen" auswählen.

Dann löscht man die Datei C:\WINDOWS\inf\infcache.1 – nach dem nächsten Systemstart wird sie neu angelegt.

Weitere Fehler:

Mehrere gleiche Festplatten

Besser ist es, die Seriennummer nur für das fragliche Gerät zu ignorieren.
Dazu legt man unter o.g. Schlüssel einen neuen Wert an. Dessen Name beginnt mit "IgnoreHWSerNum", gefolgt von Hersteller- und Produkt-ID (jeweils vierstellig). Der Wert zum Ignorieren ist "1" (Typ Binär mit genau einem Byte Länge).
Beispiel für Hersteller (vendor) 1111 und Produkt 9999:
IgnoreHWSerNum11119999=1
Die Werte kann man sich mit o.g. ListUsbDrives ermitteln - man findet für das Laufwerk eine Zeile wie diese:
Ctrl ID = USB\VID_1111&PID_9999\USB_serial_number
Hinter VID_ steht die Vendor-ID, hinter PID_ die Product-ID.
Das funktioniert sofort - kein Neustart erforderlich.

Das Ignorieren der Seriennummer kann man auch dazu nutzen, um das Anspringen des Plug & Play beim Austausch eines USB-Gerätes gegen ein Identisches zu unterbinden. Wird die Seriennummer ignoriert, erkennt Windows 2K & XP das Gerät an jedem Port als ein Neues. Dann werden verschiedene Exemplare desselben Gerätes am gleichen Port nicht als Neues erkannt. Wurde ein Gerät einmal an jedem Port angeschlossen, hat man Ruhe.

 

Viel Erfolg 


Letzte Aktualisierung: Samstag, 28. Juni 2008


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